ELAB 10900/1 Kirchenkreis Kölln-Land I - Steglitz, 1925-1987 (Bestand)

Archivplan-Kontext


Angaben zur Identifikation

Signatur:ELAB 10900/1
Signatur Archivplan:ELAB 10900/1
Titel:Kirchenkreis Kölln-Land I - Steglitz
Entstehungszeitraum:1925 - 1987
Umfang:3,5
Stufe:Bestand

Angaben zu Inhalt und Struktur

Bestandsbeschreibung:Verwaltungsakten der Superintendentur. Der Kirchenkreis Kölln-Land ging aus der Teilung der vereinigten Stadt- und Land-Diözese Kölln hervor, die 1812 vorgenommen wurde. 1886 wurde diese nochmals, und zwar in die Kirchenkreise Kölln-Land I und Kölln- Land II, aufgeteilt. Kölln-Land I wird dann 1947 noch einmal kurzzeitig umbenannt in Kölln-Land. Jedoch schon im darauffolgenden Jahr wird dieser Kreis wieder aufgehoben.Zum 1. April 1948 treten an seine Stelle die neugebildeten Kirchenkreise Steglitz, Wilmersdorf, und Zehlendorf. Erster Superintendent des hier inden Akten weiterlaufenden Kirchenkreises Steglitz wird Bruno Tecklenburg, von dem im Bestand auch eine Handakte überliefert ist (s. Sign. 91). Zu Steglitz gehörten ursprünglich vier Gemeinden. Es waren dies Lankwitz - mit der ältesten Dorfkirche des
Kreises - Lichterfelde-Süd (umbenannt 1954 in Giesensdorf), Steglitz und die Kirchengemeinde Lichterfelde, aus der dann die Parochien Petrus, Paulus sowie Johannes entstanden, schließlich noch Südende als Teil von Steglitz mit der Kirche Zur Wiederkunft Christi, das aber zeitweilig der späteren Markus-Kirchengemeinde unterstand. Hinzu kamen noch, ein Jahr nach Existieren des Steglitzer Kreises, die Lukas-, die Markus- und die Matthäus-Gemeinde, die alle nach Aufteilung der (alten) Steglitzer Gesamtkirchengemeinde (Stadtkirchengemeinde Steglitz) 1950 selbständig wurden. Nach Teilung der Lankwitzer Gemeinde wurden die Paul-Schneider-Kirchengemeinde und die Dreifaltigkeits- Kichengemeinde 1963 selbständig. Nach Aufteilung auch der alten Lichterfelder Gemeinde wurde die Martin-Luther Gemeinde eigenständig. Von der Steglitzer Matthäus-Gemeinde wurde schließlich noch die Patmos-Gemeinde abgetrennt. Auf ausdrücklichem Wunsch der Superintendentur wurden einige Akten und Aktengruppen auch aus dem hier in Frage stehenden bearbeiteten Zeitraum in der Altregistratur zurückbehalten. So wurden u.a. Akten zu den Kreissynoden - auch einige andere Akten der kreiskirchlichen Organe - bei den neueren Akten belassen. Deshalb sind mit Ausnahme des Jahres 1967 in diesem Bestand also keine Kreissynodalakten aufgeführt. Der Bestand lagert im Kirchenkreis.
 

Dateien

Dateien:
  • ELAB 10900-1 Ephoralarchiv Kölln-Land I - Steglitz.pdf
 

Benutzung

Schutzfristende:31.12.2017
Erforderliche Bewilligung:Keine
Physische Benützbarkeit:Uneingeschränkt
Zugänglichkeit:Öffentlich
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL: http://kab.scopearchiv.ch/detail.aspx?ID=560538
 

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